Achtsamkeit

Übungen zur Beach Stones Achtsamkeit, welche ursprünglich auf alte buddhistische Praktiken zurückzuführen sind, gewinnen in der heutigen schnelllebigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich Übungen zur Achtsamkeit positiv auf den psychosomatischen Gesamt-Gesundheitszustand auswirken.

Bei einer Vielzahl von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen konnte ein positiver Einfluss nachgewiesen werden. Besonders weit reichend ist die positive Wirkung auch bei Stresserleben und bei der Prävention von Depression.

Wir neigen dazu, uns und unsere Umwelt nicht bewusst, „in Jetztzeit“ zu erleben, sondern gedanklich in der Zukunft oder der Vergangenheit zu verweilen. Unser Erleben ist, bildlich gesprochen, wie ein "Autopilot" ausgerichtet. Achtsamkeit konzentriert unser Erleben auf den gegenwärtigen Augenblick.

Oft können wir "weit weg sein", ohne dass wir es überhaupt bemerken. Neben dem fehlenden angenehmen Gefühl den Augenblick genießen zu können, sind wir in diesem "Autopiloten-Zustand" gefährdeter, dass automatisch "Knöpfe gedrückt" werden, wir automatisch reagieren, ohne dass uns dies bewusst wird. Die Ereignisse, die um uns herum geschehen sowie Gedanken, Gefühle und Empfindungen können "automatisch" alte Denkgewohnheiten anregen, die wenig hilfreich sind und zu einer Verschlechterung der Stimmung führen können.

Eine achtsame Haltung gegenüber dem Leben ermöglicht es, gewohnheitsmäßige bzw. unangemessene Reaktionen leichter zu erkennen und so rechtzeitig zu verändern.

In den Übungen zur Achtsamkeit wendet man sich den Eindrücken des gegenwärtigen Augenblicks zu, ohne zu bewerten ob diese als angenehm oder als unangenehm empfunden werden. Dies geschieht in Körperübungen, Atemübungen, Imaginationsübungen und in der Übung von Achtsamkeit bei der Verrichtung alltäglicher Aktivitäten.

Hilfreiche Informationen finden sich auf

Hilfreiche Literatur:

  • Jon Kabat-Zinn, Nils Altner, Peter Brandenburg, und Dirk Henn (2009). Achtsamkeit für Anfänger. Buch und Audio-CD
  • Mark Williams, John Teasdale, Zindel V. Segal, und Jon Kabat-Zinn (2009). Der achtsame Weg durch die Depression
  • Thich Nhat Hanh (2007). Jeden Augenblick genießen: Übungen zur Achtsamkeit
  • Jon Kabat Zinn und Renate Seifarth (1999). Stressbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit. Audioboo